Klimaschutzerklärung

Klimaschutz – Verantwortung für nachhaltiges Handeln

Die Organisatoren der ConSozial sind sich ihrer Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz bewusst. Sie achten bei der Herstellung von Druckerzeugnissen ebenso wie in den Bereichen Energie, Verkehr und Abfallvermeidung darauf, den Ausstoß von Kohlendioxid auf ein Mindestmaß zu reduzieren und die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.

Druckmedien-Herstellung

Die Herstellung sämtlicher Druckerzeugnisse erfolgt klimaneutral. Das bedeutet, dass der Ausstoß an CO2-Emissionen etwa durch Nutzung der Maschinen-Abwärme und andere Maßnahmen minimiert wird. Alle nicht vermeidbaren Emissionen werden ermittelt und anschließend durch den Ankauf und die verbindliche Stilllegung eines Emissionsminderungs-Zertifikats aus einem anerkannten Klimaschutzprojekt ausgeglichen.

Logo für klimaneutralen Druck

Die Druckerzeugnisse werden auf Papier aus kontrolliertem forstwirtschaftlichem Anbau, teils auf Recycling-Papier und durchweg mit umweltverträglichen Farben gedruckt. Im Vergleich zu herkömmlichen Farben, die aus mineralischen Ölen hergestellt werden, kommen hier nur rein pflanzliche Öle wie Raps-, Soja- oder Holzöle für die Herstellung zum Einsatz. Die Druckerei setzt ausschließlich Ökostrom aus Wasserkraft und eigener Solarstrom-Anlage ein.

Dem Druckereipartner Senser Druck GmbH Augsburg wurde dafür 2007 als erstem Druckbetrieb die Auszeichnung "Prima Klima - Umweltpakt Bayern" verliehen.

Bauliche Maßnahmen

Schon von den baulichen Gegebenheiten her ist das Nürnberger Messe- und Kongresszentrum auf den effizienten Energie-Einsatz optimiert. So verfügt etwa das NCC Ost über eine hoch effektive, isolierende gläserne Doppelfassade, die Hallendächer sind begrünt, was nicht nur einen optischen und ökologischen, sondern auch einen wärmedämmenden Effekt hat.

Energetische Gebäudenutzung

Grundsätzlich hat das Nürnberger Messe- und Kongresszentrum die für seine Gebäudenutzungen besten und effizientesten Anlagen installiert. Denn ein Kongresszentrum unterscheidet sich grundlegend von einem Unternehmen, das 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr arbeitet – und muss seine Kälte, Klima- und Lüftungsanlagen entsprechend darauf auslegen. „Wir schieben beispielsweise die Kälte dort hin, wo sie gerade gebraucht wird.“ So wird auch vermieden, unnötig viele Anlagen laufen zu lassen.

Verkehr

Allen Besuchern wird eine günstige Anreise per Bahn mit 100% Ökostrom-Nutzung angeboten.
Kongressbesucher bekommen mit der Eintrittskarte ein kostenfreies Ticket für den Nürnberger Verkehrsverbund (VGN), das während der ConSozial freie Fahrt zwischen Messe und Innenstadt ermöglicht.

Zum Messezentrum Nürnberg leitet ein europaweit einmaliges dynamisches System, das die Verkehrsströme über elektronisch gesteuerte Wechselwegweiser auf die jeweils kürzeste und freieste Route von den Autobahnen bis zum Messe- und Kongresszentrum lenkt. Somit ist eine weitgehend staufreie Anfahrt gewährleistet, was zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes der Fahrzeuge beiträgt.

Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen

Im Gegenzug zu ihren baulichen Aktivitäten hat die NürnbergMesse umfangreiche Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen vorgenommen: Aufforstungen und zusätzliche Bepflanzungen im Umfeld des Messe- und Kongressgeländes, ein integrativer Naturspielplatz sowie ein naturnah gestalteter Wasserlauf. In dem knapp ein Kilometer langen Graben soll ab 2008 das Regenwasser, das sich auf dem Gelände der Messe sammelt und bislang in die Kanalisation fließt, einem bereits bestehenden Weiher zugeführt werden.

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