Management- und Wissenschaftspreis im jährlichen Wechsel

Emilia Müller würdigte die Leistungen der Preisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2014. (© ConSozial)
Emilia Müller würdigte die Leistungen der
Preisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises
2014. (© ConSozial)

Welche Management-Potentiale stecken in Unternehmen der Sozialwirtschaft? Wie können soziale Organisationen ihre Ressourcen noch besser nutzen? Mit der Verleihung eines Management- und Wissenschafts-Preises belohnt die Jury der ConSozial das Engagement von Bewerbern, die Lösungsansätze und Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung sozialer Arbeit in Wissenschaft und Management-Praxis entwickelt haben.

Als Besucher der ConSozial haben Sie die Chance, Konzepte und Methoden der Preisträger aus erster Hand kennen zu lernen und sie als Ideen für die eigene berufliche Praxis zu nutzen.

Der ConSozial Wissenschafts-Preis ist in drei Kategorien unterteilt: Nachwuchs, Wissenschaft und Lebenswerk. Die Gewinner dürfen sich auf jeweils 4.000 Euro Preisgeld freuen. Der ConSozial Management-Preis ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Beide Preise werden seit 2010 im jährlichen Wechsel vergeben. In geraden Jahren wird der ConSozial Wissenschafts-Preis ausgelobt, in ungeraden der ConSozial Management-Preis.

Die Bewerbungsunterlagen für den diesjährigen Wissenschafts-Preis können bis zum
31. Juli 2016 eingereicht werden.

 

Beide Preise werden von Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, verliehen.

ConSozial Management-Preis

Der ConSozial Management-Preis prämiert innovative Projekte aus Personalentwicklung, Qualitätsmanagement, Finanzierung, Controlling, IT-Einsatz, Wissensmanagement, Umweltmanagement, werteorientiertes Management, Vernetzung und Formen des bürgerlichen Engagements.

Mitglieder der Jury:

  • Hubert Barth, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Dr. Berthold Broll, Stiftung Liebenau
  • Wolfgang Meyer, Sozialwerk St. Georg
  • Michael Löher, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. 
  • Dr. Barbara Keck, Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
  • Reiner Prölß, Referat für Jugend, Soziales und Familie der Stadt Nürnberg

Ernst & Young

 

Der ConSozial Management-Preis wird gestiftet von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

ConSozial Wissenschafts-Preis

Erkenntnisse der Wissenschaft sollen Impulse setzen. Solche, die Fachkräfte aus der Sozialwirtschaft bereichern und die für sie richtungsweisend sind. Der Preis wird vergeben für eine Arbeit aus dem Bereich Sozialwirtschaft und Sozialmanagement, die das Potenzial hat, die Praxis der Sozialen Arbeit maßgeblich zu beeinflussen. Besonderer Wert wird auf konkrete Vorschläge und Methoden sowie Originalität und Praktikabilität für die Umsetzung und deren ökonomischen Nutzen im Alltag gelegt.

Mitglieder der Jury:

  • Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Katholische Universität Eichstätt – Ingolstadt 
  • Prof. Dr. Heinrich Keupp, Ludwig-Maximilians-Universität, München 
  • Prof. Dr. Karin Luckey, Hochschule Bremen 
  • Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Deutsches Jugendinstitut e.V., München 
  • Lisa Volland, Dr. Loew Soziale Dienstleistungen
  • Prof. Dr. Elisabeth Wacker, Universität Dortmund

Dr. Loew

Der ConSozial Wissenschafts-Preis wird gestiftet von der
Dr. Loew Soziale Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Wernberg-Köblitz

 

Preisträger

Hier stellen wir die Preisträger 2015 sowie der vergangenen Jahre mit Kurzportraits ihrer Arbeiten und Projekte vor.

ManagementpreisPreisträger des ConSozial Management-Preises 2015

Mission Leben gGmbH Darmstadt
Labor für Diakonisches Unternehmertum (LaDU)

Dieses Projekt strebt an, sozialunternehmerisches Handeln zu stärken und innovative Dienstleistungen für den Sozialbereich zu entwickeln, die außerhalb sozialstaatlicher Leistungen liegen. In der Unternehmenskultur und den Strukturen von traditionellen Wohlfahrtsorganisationen, die vornehmlich als Erbringer von sozialstaatlich definierten Leistungen agieren, gibt es allerdings bisher weder eine ausreichende Routine noch das nötige Know-how zur Entwicklung solcher Lösungen. Für die Arbeit des Labors für Diakonisches Unternehmertum sollen daher sowohl externe als auch interne Persönlichkeiten mit einer sozialunternehmerischen Qualität identifiziert, für eine Mitarbeit gewonnen und mit dem notwendigen Know-how versehen werden, um die Entwicklung innovativer sozialer Dienstleistungen zu ermöglichen. Entrepreneur- und Intrapreneurship-Ansätze werden miteinander verbunden. Durch die Bereitstellung eines entsprechenden Expertennetzwerks sowie von finanziellen Mitteln zur Gründung soll die Etablierung der im Labor entwickelten Ideen am Sozialmarkt unterstützt werden.

Jury-Begründung
Das Labor erschließt unternehmerische Entwicklungspotenziale durch die Bereitstellung von Zeit und Geld für die Mitarbeitenden und eröffnet innovative und nachhaltige Prozesse der Organisations- und Personalentwicklung. Hervorzuheben ist die wissenschaftliche Fundierung des Projekts durch die Konzipierung und Begleitung durch die Evangelische Hochschule Darmstadt. Es handelt sich um eine echte Innovationsförderung in einem Sozialunternehmen, die sich auf viele Bereiche übertragen lässt. Bedarfe dafür werden bereits durch das hohe mediale Interesse erkennbar gemacht. Gerade einem derzeit noch einzigartigen Projekt soll mit diesem Preis ein Anschub und eine Chance gegeben werden, sich in der Praxis zu bewähren und nachhaltige Dienstleistungen zu schaffen.

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2014

Mit dem ConSozial Wissenschafts-Preis 2014 in der Kategorie Lebenswerk wurde Prof. Dörner ausgezeichnet. Den Preis überreichten Sandra Loew und Emilia Müller. (© ConSozial)
Mit dem ConSozial Wissenschafts-Preis 2014 in der Kategorie Lebenswerk wurde Prof. Dörner ausgezeichnet. Den Preis überreichten Sandra Loew und Emilia Müller. (© ConSozial)

Kategorie Lebenswerk: Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner

Prof. Dörner ist mit seinem Einsatz für eine menschenwürdige Psychiatrie ein Vorreiter und Vorbild in ganz Deutschland. Von ihm stammt der oft zitierte Satz „Psychiatrie ist soziale Psychiatrie oder sie ist keine Psychiatrie“. Er hat mit seinem Wirken die Strukturen der klassischen Anstaltspsychiatrie aufgebrochen und hat vor allem für die Gruppe der chronisch psychisch Kranken Wege der Inklusion gesucht und gefunden, als der Begriff noch nicht in aller Munde war.

Die Resonanz auf sein Engagement war enorm. Die Grundgedanken seiner Gemeinde- und Sozialpsychiatrie sind zunehmend aufgenommen und umgesetzt worden. Mit inzwischen 80 Jahren absolviert Herr Prof. Dörner immer noch ein erstaunliches Reise- und Vortragspensum. Auch seine publizistische Tätigkeit ist ungebrochen.

In seinen Schriften und Vorträgen begeistert der glühende Verfechter der „De-Institutionalisierung“ bis heute die Menschen dafür, das nachbarschaftliche Miteinander neu zu beleben, damit „alle – egal, ob anders, alt oder allein – dort leben und sterben können, wo sie hingehören“.

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2014

Dr. Daniel Franz überzeugte die Jury mit seiner Promotion zum Thema "Anforderungen an MitarbeiterInnen in wohnbezogenen Diensten der Behindertenhilfe". (© ConSozial)
Dr. Daniel Franz überzeugte die Jury mit seiner Promotion zum Thema "Anforderungen an MitarbeiterInnen in wohnbezogenen Diensten der Behindertenhilfe". (© ConSozial)

Kategorie Wissenschaft: Dr. Daniel Franz

Thema: Anforderungen an MitarbeiterInnen in wohnbezogenen Diensten der Behindertenhilfe – Veränderungen des professionellen Handelns im Wandel von der institutionellen zur personalen Orientierung“.
(Promotion an der Universität Hamburg)

Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Faktoren, die die professionelle Arbeit beeinflussen. Dies sind zum Beispiel durch die Organisationsstruktur gesetzte Bedingungen, gesellschaftliche Forderungen nach Selbstbestimmung und Partizipation, das Verständnis von Behinderung und die Rolle als Mitarbeiter.

Unter Hinweis auf das Selbstbestimmungsrecht schwerstbehinderter Menschen wie auch auf die Arbeitsbedingungen von Mitarbeitern warnt Herr Dr. Franz davor, eine Zuordnung behinderter Menschen zu Hilfesystemen nach Kosten-Nutzen-Bedingungen vorzunehmen.

Jury-Begründung

„Eine umfangreiche analytische Arbeit mit zweifelsfrei höchster Relevanz hinsichtlich der Inklusionsdebatte. Sie berührt Schnittfelder der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik mit dem Hinweis einer strukturellen Annäherung im Professionsfeld.“

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2014

Yvonne Kuhnke erhielt den ConSozial Wissenschafts-Preis 2014 in der Kategorie Nachwuchs. (© ConSozial)
Yvonne Kuhnke erhielt den ConSozial Wissenschafts-Preis 2014 in der Kategorie Nachwuchs. (© ConSozial)

Kategorie Nachwuchs: Yvonne Kuhnke

Thema: Gelebte Subsidiarität - Nachbarschaftliche Hilfen im Mehrgenerationen-Wohnprojekt
(Masterarbeit TU Dortmund)

In ihrer Arbeit analysiert Yvonne Kuhnke den sozialwissenschaftlichen Forschungsstand zum Zusammenleben in gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Sie stellt dabei die hohe öffentliche Erwartungshaltung den tatsächlich leistbaren nachbarschaftlichen Hilfen gegenüber.

Die Arbeit legt dar, dass vor allem hoch betagte Menschen von den gebotenen Kontaktmöglichkeiten und Veranstaltungsangeboten profitieren. Die sozialen und gesellschaftlichen Systeme sollten derartige Projekte daher unbedingt unterstützen.

Yvonne Kuhnke kommt zu dem Schluss, dass Mehrgenerationenwohnprojekte "gelebte" Subsidiarität sind, die allerdings weder Familien- noch Sozialstaatsleistungen ersetzen können.

Jury-Begründung

„Ein tolles Thema und hervorragende Bearbeitung, klare Schlussfolgerungen. In der nachvollziehbaren, belegten Argumentation einer vorsichtigen Erwartung an nachbarschaftliche Hilfen liegen starke sozialpolitische Argumente für eine sinnvolle Förderung solcher Projekte.“

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ManagementpreisPreisträger des ConSozial Management-Preises 2013

Deutsches Rotes Kreuz
Führungskräfteentwicklungsprogramm zur Förderung der Managementkompetenz in Diensten der ambulanten Pflege

Dieses Programm ermöglicht es, berufsbegleitend Führungskompetenzen in Diensten der ambulanten Pflege zu entwickeln.

Jury-Begründung

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der hohen Fluktuation in der Pflege bietet das Projekt mit seinem Instrumentarium zur Personalentwicklung einen Motivationsfaktor für die gesamte Branche. Es ist geeignet, die Aufstiegsmöglichkeiten von außen sichtbar zu machen und trägt somit zur Aufwertung der Pflegeberufe bei.

 

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ManagementpreisPreisträger des ConSozial Management-Preises 2013

Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V.
KulturTafel Bamberg

Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V.Dieses Projekt ermöglicht bedürftigen Menschen, am kulturellen Leben in Bamberg teilzunehmen. Kulturveranstalter und Privatpersonen stellen nicht benötigte Tickets für Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung. Ehrenamtliche Mitarbeiter der KulturTafel Bamberg vermitteln die Tickets im persönlichen Kontakt an die Interessenten.

Animierte Präsentation der Kulturtafel Bamberg
(wmv-Format, Windows-Mediaplayer o.ä. erforderlich)

Jury-Begründung

Dieses Projekt stellt ein gelungenes Beispiel für IT-gestütztes, aktives, zielgerichtetes Management von ehrenamtlichen Strukturen dar, das sich einfach auf andere Städte/Regionen übertragen lässt. Durch die Einbindung aller gesellschaftlichen Kräfte werden Teilhabeaspekte unterstützt und gelebte Solidarität verwirklicht.

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2012

Kategorie Lebenswerk: Prof. Dr. Otto Speck

Bekannt geworden durch seine Arbeit im Bereich der Sonderpädagogik gehört Prof. Dr. Otto Speck heute jedoch zu den offensiven Vertretern einer realistischen Inklusionspädagogik. Noch immer wird bundesweit die bayerische Frühförderung bewundert. Sie ist von Otto Speck auf den Weg gebracht worden. Seine Lehrbücher sind für viele Generationen von Studierenden wegweisend.

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2012

Kategorie Wissenschaft: Dr. Vanessa Kubek

Thema: Humanität beruflicher Teilhabe im Zeichen der Inklusion
(Promotion/Habilitation TU Kaiserslautern)

Das System der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen - fokussiert auf die Zielgruppe der in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung Beschäftigten - befindet sich im Umbruch. Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation sind mit der Forderung nach Veränderung und insbesondere Inklusion konfrontiert. Dies geschieht vor dem Hintergrund veränderter Paradigmen, sowie einer zunehmend fiskalisch-betriebswirtschaftlich motivierten Handlungsweise der Kostenträger.

Jury-Begründung

Die Arbeit trifft ohne Zweifel ins Zentrum einer aktuellen und brennenden Auseinandersetzung der Arbeit mit behinderten Menschen. Das Thema “Inklusion“ wird ohne ideologische Scheuklappen behandelt. Der fachliche Diskurs wird historisch und systematisch beleuchtet. 
Genaugenommen muss gerade die Einbeziehung der Zielgruppe als Interviewpartner als besondere Stärke der Untersuchung gesehen werden. Sie sucht die Kriterien nicht für diese Zielgruppe, sondern versucht vielmehr, diese mit ihr zusammen zu entwickeln. Nur so werden ggf. auch spezifische Hilfesysteme in ihrem inklusiven Charakter aufscheinen können. Sie eröffnet fruchtbare Perspektiven für eine zentrale Fragestellung der weiteren Gestaltung von Inklusionsstrategien in Deutschland.

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2012

Kategorie Nachwuchs: Julia Hornung

Thema: Entwicklung eines generationen-orientierten Human Resource Management Konzeptes
(Masterarbeit FH Koblenz)

Der demografische Wandel prägt die deutsche Gesellschaft und beeinflusst den Arbeitsmarkt und die Arbeitswelt der Gegenwart und Zukunft nachhaltig. Der Fokus auf die Beschäftigten von Unternehmen, Einrichtungen und Diensten wird jedoch häufig in der öffentlichen Diskussion um Sozialversicherung, Pflege und Versorgung älterer Menschen vernachlässigt. Hier lassen sich in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft Auswirkungen, bedingt durch den demografischen Wandel, prognostizieren.

Jury-Begründung

Eine hervorstechende Master-Arbeit im Bewerberfeld. Das Thema brennt den Unternehmen unter den Nägeln und der Auftrag wird für das vorgestellte Unternehmen nahezu perfekt ausgeführt. Die Arbeit verdeutlicht, dass eine ähnliche Vorgehensweise für vergleichbare Anbieter eingeschlagen werden kann. Die allgemeinen Ergebnisse sind stichhaltig, gut recherchiert und nachvollziehbar.

 
 
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ManagementpreisPreisträger des ConSozial Management-Preises 2011

nueva gGmbH Graz gemeinsam mit der nueva Qualitätsgemeinschaft Berlin

Im Rahmen des Projektes nueva (Nutzerinnen und Nutzer evaluieren) führen Menschen mit geistiger Behinderung Evaluationen in Einrichtungen der Behindertenhilfe durch. Zuvor absolvieren sie eine zweijährige Ausbildung. Als gleichwertig anerkannte und entsprechend vergütete Mitglieder eines Arbeitsteams werden die ausgebildeten Evaluatoren als kompetente mobile Menschen mit Vorbildwirkung wahrgenommen. Die Befragungsergebnisse ermöglichen Leistungsanbietern, ihre Leistungspalette auf die tatsächlich durch Nutzerinnen und Nutzer angenommenen und von ihnen nachgefragten Angebote bedarfsgerecht und kostenbewusst anzupassen.

Jury-Begründung

Die Evaluation auf Augenhöhe durch im Arbeitsteam gleichberechtigte von Behinderung betroffene Menschen und deren Ausbildung zu Qualitätsprüfern stellt ein gelungenes Beispiel echter Teilhabe dar. Hier haben die Menschen mit Behinderung die Regie; der Begriff der Inklusion wird positiv ausbuchstabiert.

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2010

Frau Dr. Barbara Mittnacht

wurde für Ihre Doktorarbeit am Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen mit dem ConSozial Wissenschafts-Preis 2010 ausgezeichnet.

Ihr Thema:

Qualitätsentwicklung und Nachhaltigkeit 
im Kontext häuslicher Pflegearrangements Entwicklungstrends und Perspektiven

Präsentation mit Leitfragen und zusammengefassten Ergebnissen der Arbeit (PDF-Datei, 160 KB)

Kontakt: barbara.mittnacht@gkv-spitzenverband.de

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ManagementpreisPreisträger des ConSozial Management-Preises 2009

Projekt "SOwieDAheim - qualitätsgesicherte häusliche Tagespflege"
Main-Kinzig-Kreis, Leitstelle für ältere Bürger, Gelnhausen

Der Main-Kinzing-Kreis erprobt im Rahmen eines Modellprojektes im Auftrag der Spitzenverbände der Pflegekassen, ob sich ein Schottland entwickeltes und bewährtes Konzept von Tages- und Kurzzeitpflege in Privathaushalten auf deutsche Verhältnisse übertragen lässt. Wesentliches Kennzeichen dieser Dienstleistungsform: Professionelle Pflegekräfte, Laienhelfer und Angehörige arbeiten zusammen. Es handelt sich um ein niedrigschwelliges Betreuungsangebot, das als Teil der Versorgungskette die Leistungen professioneller Dienste und Einrichtungen ergänzen soll.

Freiwillige öffnen ihr Zuhause an ein bis zwei Tagen in der Woche und betreuen vier bis fünf pflegebedürftige Menschen für fünfeinhalb Stunden. Eine zweite Person unterstützt sie dabei. Ein Team von Fachkräften begleitet das Angebot. Es wählt die Gasthaushalte sorgfältig aus, schult die Betreuungspersonen und bereitet sie auf den Einsatz vor.

Jury-Begründung

"Ein Projekt in dieser Form ist noch nicht da gewesen. Es stellt eine wichtige Zukunftsaufgabe dar besonders im Hinblick auf die demographische Entwicklung dar. Besonders hervorzuheben ist die Verbindung zw. hauptamtlichem Personal und dem bürgerschaftlichen Ansatz. Die Idee könnte eine Breitenwirkung generieren und wäre somit auch übertragbar in anderen Regionen."

Kurzportrait des ausgezeichneten Projektes (PDF-Datei, 1,3MB)

MAIN-KINZIG-KREIS - Der Kreisausschuss
Leitstelle für ältere Bürger 
Frau Bärbel Gregor
barbara.gregor@mkk.de
www.mkk.de - Ratgeber - SOwieDAheim

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2009

Der ConSozial Wissenschafts-Preis 2009 ging an Alexandra Kurka-Wöbking und Dr. Annegret Saxe.

Alexandra Kurka-Wöbkings Thema:

Wie versorgt die Stadt Landshut ihre älteren Mitbürger mit einem (potentiellen) Hilfe- und Pflegebedarf?
(Masterarbeit an der Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar - pflegewissenschaftliche Fakultät)

Die Arbeit befasst sich mit der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung älterer Menschen in Landshut. Mit der Methode eines Community Health Assessments wurde ein 4-Phasen-Modell entwickelt.

Jurybegründung

Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur strukturellen Weiterentwicklung von Versorgungskonzepten auf kommunaler Ebene. Die mit viel Sorgfalt erhobene regionale Studie hat durch die Bereitstellung von Kriterien für Risiko- und Potential-Analyse eine hohe Umsetzbarkeit in der Praxis.

Kurzportrait der ausgezeichneten Arbeit (PDF-Datei, 6,7 MB)

E-Mail: kurka-landshut@t-online.de

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2009

Dr. Annegret Saxes Thema:

Erfolgsfaktoren für Stiftungskooperationen - eine theoretische und empirische Analyse
(Doktorarbeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster)

Aufgrund struktureller Veränderungen in Ökonomie und Gesellschaft müssen Stiftungen kreativ sein, um Ressourcen aufzubringen und Projekte zu formulieren. Ebenso wichtig ist die effiziente Bewerkstelligung ihrer Stiftungsleistung. Netzwerke und Kooperationen rücken dadurch in den Fokus aktueller Stiftungsarbeit.

Jury-Begründung

Die eindrucksvolle Studie mit hohem Innovationsgehalt widmet sich einem relevanten Aspekt der Finanzierung Sozialer Arbeit. Die sehr saubere Untersuchungsmethode führt zu einer exquisiten wissenschaftlichen Nachwuchsarbeit mit hohem Praxisbezug.

Kurzportrait der ausgezeichneten Arbeit (PDF-Datei, 440 KB)

E-Mail: anne.saxe@ifg-muenster.de

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ManagementpreisPreisträger des ConSozial Management-Preises 2008

Der ConSozial Management-Preis 2008 wurde verliehen an die

Initiative „Arbeit durch Management/PATENMODELL“
Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V. 

für das Projekt „Jobbrücke – Patenschaften für Arbeitsuchende mit Handicap“ zur Förderung der beruflichen Integration von Menschen mit Schwerbehinderung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements.

Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.
Initiative Arbeit durch Management/PATENMODELL
Paulsenstr.55/56
12163 Berlin
www.patenmodell.de

Kurzportrait des ausgezeichneten Projektes (PDF-Datei, 1,1MB)

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2008

Der ConSozial Wissenschafts-Preis 2008 wurde verliehen an 

Dr. Markus Schäfers

für die an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften an der Technischen Universität Dortmund verfasste Dissertation „Lebensqualität aus Nutzersicht – Wie Menschen mit geistiger Behinderung in Wohneinrichtungen ihre Lebenssituation beurteilen“.

Das Rehabilitationssystem befindet sich in einem grundlegenden Wandel hin zu einer stärkeren Dienstleistungs- und Nutzerorientierung. Es rückt zunehmend die Frage nach den Wirkungen der Unterstützungsangebote und deren Beurteilung durch die Nutzer selbst in den Vordergrund.

E-Mail: markus.schaefers@tu-dortmund.de

Kurzportrait der ausgezeichneten Arbeit (PDF-Datei, 1,8 MB)

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ManagementpreisPreisträger des ConSozial Management-Preises 2007

Über den ConSozial Management-Preis 2007 freut sich 

Caritasverband Frankfurt e.V. für das Projekt
Cariteam Energiesparservice Frankfurt

Ein Beschäftigungsförderungsprojekt für Langzeitarbeitslose 
in Kooperation mit der Stadt Frankfurt und dem Rhein-Main-Job-Center (ARGE)

Kurzportrait des ausgezeichneten Projektes (PDF-Datei, 3 MB)

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2007

Mit dem ConSozial Wissenschafts-Preis 2007 wurde

Benjamin Seuberth
Diplom-Sozialpädagoge (FH)

ausgezeichnet. In der an der Fakultät für Soziale Arbeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt verfassten Diplomarbeit beschäftigt sich Seuberth mit den Kosten von Bürokratie und Qualitätsmanagement in einer Einrichtung der stationären Jugendhilfe.

Kurzportrait der ausgezeichneten Arbeit (PDF-Datei, 860 KB)

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ManagementpreisPreisträger des ConSozial Management-Preises 2006

Der ConSozial Management-Preis 2006 wurde verliehen an den

Werkstättenverbund Oberösterreich-Bayern (WO-BAY), vertreten durch die Ecksberger Werkstätten, Mühldorf/Inn und den FAB Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung in Linz.

Dieses gemeinsame Projekt hat überzeugt:

Grenzüberschreitende Outsourcing-Kooperation

Schaffung und Erhalt eines Netzwerks von Geschützten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in der Grenzregion Bayern / Oberösterreich zur gemeinsamen Übernahme von Outsourcing-Aufträgen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie 

Teilnehmende Werkstätten

  • Ecksberger Werkstätten Mühldorf (Projektträger in Bayern)   
  • Caritas-Werkstatt Pocking
  • Ruperti-Werkstätten Altötting
  • Eggenfeldener Werkstätten „St. Rupert“ (zum Projektende ausgeschieden)
  • FAB Geschützte Werkstätte Braunau (Oberösterreich)
  • FAB Geschützte Werkstätte Ried (Oberösterreich)

Kurzportrait des ausgezeichneten Projektes (PDF-Datei, 845 KB)

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WissenschaftspreisPreisträger des ConSozial Wissenschafts-Preises 2006

Annemarie Gerzer-Sass erhielt den ConSozial Wissenschafts-Preis 2006. Gerzer-Sass ist Historikerin M.A., Sozialwissenschaftlerin und Wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut München. 

Titel ihres Konzeptes:
Familienkompetenz-Transfer-Modell
Implementierung von Alltagswissen aus Familie, Kindererziehung und Haushaltsführung in Wirtschaft und berufliche professionelle Praxis mit dem Ziel der innovativen Personalentwicklung in Beruf und Weiterbildung. 


Kurzportrait des ausgezeichneten Konzeptes (PDF-Datei, 542 KB)

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