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7. - 8. Dezember 2022 // Nürnberg, Germany

Rahmenprogramm 2022

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Ausstellerforum

Umsetzung einer erfolgreichen Nachhaltigkeitsstrategie – Nicht ohne die Mitarbeitenden! Vortragssprache Deutsch

Nachhaltigkeit ist aktuell das zentrale Thema für Unternehmen. Und das nicht erst seit Greta Thunberg und den Freitagsdemonstrationen. Der Klimawandel ist so präsent, dass die europäischen und deutschen Gesetzgebenden Umweltthemen massiv in regulatorische Anforderungen verankert haben. Arbeitssicherheit, Diversity und die Achtung der Menschenrechte finden seit Jahren in deutschen Unternehmen Beachtung. Durch das Lieferkettengesetz wird die Perspektive auch über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus erweitert. Die Anforderungen der Öffentlichkeit erhöhen den regulatorischen Druck zusätzlich und das Thema Greenwashing zeigt, dass es nicht ausreicht, einen Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen oder das Thema marketingtechnisch zu verarbeiten. Es ist also ein Thema, welches tief in die Unternehmenskultur eindringt und idealerweise konsequente Umsetzung erfahren sollte. Die Regulatorik und damit verbundene Pflichten sind natürlich ein zentraler Teil der Umsetzung, denen Unternehmen viel Beachtung schenken. Einzelne – vielleicht in der Vergangenheit – eingeleitete Maßnahmen und Aktivitäten werden in einer Nachhaltigkeitsstrategie zusammengeführt und dann als integraler Bestandteil in die Unternehmensstrategie überführt. Um die Komplexität des Themas und den Einstieg in die Nachhaltigkeit zu meistern, bedarf es eines strukturierten Prozesses, dem aktuell sehr viel Augenmerk in kleineren Teams oder Managementrunden gewidmet wird. Das Ergebnis oder auch Resultat einer Unternehmens- oder Nachhaltigkeitsstrategie wird aber maßgeblich durch das tägliche Handeln der Mitarbeitenden (Umsetzung) bestimmt. Im besten Fall tragen sie die verabschiedete Strategie mit jeder Aktivität. Verglichen mit dem Mannschaftssport stellt sich doch die wichtige Frage, was die beste Strategie nutzt, wenn die Teammitglieder nicht danach handeln oder sie gar nicht umsetzen können? Positiv formuliert: Wenn in die Strategieentwicklung die Kultur des Unternehmens sowie das Können der Mitarbeitenden maßgeblich miteinfließen, besteht die Chance für eine erfolgreiche und kraftvolle Umsetzung. Die Wichtigkeit und das Potenzial des Personals für die Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie zeigt sich aber auch in weiteren Funktionen, die Mitarbeitende im Rahmen des Strategieprozesses und der Umsetzung einnehmen: • Kulturgestaltende Die Unternehmenskultur wird maßgeblich durch das Personal definiert und gelebt. Die Art des Umgangs und Miteinanders spiegelt die realen Werte des Unternehmens wider und ist Gradmesser für das Handeln. • Innovationstreibende Mitarbeitende kennen das Unternehmen, verstehen deren Prozesse und sehen Verbesserungspotenziale bei der täglichen Arbeit. Kleine Ideen können große Wirkung erzeugen, wenn diese gehört, kanalisiert, bewertet, umgesetzt und wertgeschätzt werden. • Führungsempfangende Mitarbeitende achten auf ihre Führungskräfte und das Topmanagement. Sie gleichen deren Handeln an den veröffentlichten Unternehmenswerten (z.B. im Rahmen eines Leitbilds) ab und erkennen somit zügig, wie ernsthaft diese Punkte für alle gelten. • Profiteure der NH-Strategie Das Personal ist auch Profiteur einer Nachhaltigkeitsstrategie, da es Teil der sozialen Säule des ESG-Modells ist. Positive Entwicklungen wirken somit direkt auf die Mitarbeitenden • Kommunikatoren Ihres Unternehmens Das Personal spiegelt die gelebten Unternehmenswerte auch in der Kommunikation wider – im direkten Umgang mit Kunden (z.B. in Form von Leistungsempfängern) oder auch potenziell neuen Mitarbeitenden Die These, dass die erfolgreiche Umsetzung einer NH-Strategie durch die Mitarbeitenden maßgeblich getragen wird, lässt sich durch die o.g. Vielzahl von Funktionen zusätzlich stützen. „Betroffene zu Beteiligten machen“ ist eine Floskel, die insbesondere im Rahmen des Change-Managements immer wieder Anwendung erfährt. Nun gilt es nicht, einen basisdemokratischen, langatmigen und teuren Prozess in Gang zu setzen; sondern es geht darum, den partizipativen Prozess passend und frühzeitig zu gestalten, so dass wichtige Pflöcke schon während der Konzipierung einer Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt werden, um die Mitarbeitenden mit auf die Reise zu nehmen. Nach unserer Erfahrung stehen in der Sozialwirtschaft keine großen Teams für die Projektarbeit zur Verfügung. Verantwortliche und Mitwirkende übernehmen die Aufgaben zumeist während ihrer normalen Tätigkeit – also ein Grund mehr, dies so zu realisieren, dass die zusätzliche Mitarbeit interne Ressourcen oder auch Budgets (bei externer Begleitung) nicht überstrapaziert. So gilt es folgende Punkte im Vorfeld zu planen und im Rahmen des Strategieprozesses festzulegen: • Koordinierende Funktion und Einzubeziehende als Ressourcen (Wer?) • Formate, Methoden und Kommunikationskanäle des partizipativen Vorgehens (Wie?) • Zeitpunkt und Frequenz (Wann und wie häufig?) Der Vortrag zeigt neben den Hintergründen, die Wirkung der partizipativen Vorgehensweise und erste Umsetzungsideen auf. Dabei gehen wir auf verschiedene Formate ein, unsere Projekterfahrung und erklären, wie eine Organisation ihren individuell richtigen Weg finden kann. 

--- Datum: 07.12.2022 Uhrzeit: 14:40 - 15:25 Uhr Ort: Ausstellerforum, 4A-508

Präsentiert von:

Evangelische Bank eG

Referierende

 Sascha Baae

Sascha Baae

Evangelische Bank eG

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